Homöopathie

Homöopathie
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Homöopathie (griechisch homoios/ähnlich) beschreibt ein verbreitetes Verfahren der Komplementär- und Alternativmedizin. Diese Behandlungsmethode beruht auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann. Homöopathie kann aus dem Griechischen auch mit dem Begriff „ähnliches Leiden“ übersetzt werden. Im Allgemeinen gelten drei Grundprinzipien der Homöopathie: die Ähnlichkeitsregel, die homöopathische Arzneimittelprüfung sowie die sogenannte Potenzierung.

  1. Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip): Dieses Prinzip sieht vor, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Heißt: Der Erkrankte wird mit dem Mittel behandelt, welches beim gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorruft. Bei Fieber setzt man zum Beispel Mittel ein, die Fieber hervorrufen.
  2. Homöopathische Arzneimittelprüfung: Bei der Arzneimittelprüfung werden alle Symptome rekonstruiert, die sich nach Einnahme des Wirkstoffes beim Probanden äußern.
  3. Potenzierung (Homöopathische Verdünnung): Durch die homöopathische Verdünnung des Wirkstoffs („Potenzierung“) soll dessen Wirkung erhöht werden. Das Verdünnen kann etwa durch Verschütteln in einem Lösungsmittel oder Verreiben mit Milchzucker erreicht werden.
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