
Wie entstehen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft?
Wasseransammlungen kommen vor allem in den letzten Schwangerschaftsmonaten vor – und besonders im Sommer, bei warmem Wetter. Füße, Hände, Beine und Arme können dabei anschwellen. Schuld sind die Schwangerschaftshormone, welche die Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft auslösen können. Die Blutgefäße verlieren an Elastizität und weiten sich. Doch zur gleichen Zeit haben Schwangere auch einen erhöhten Blutbedarf. Das Blut wird schlechter transportiert. Hinzu kommt, dass die Gefäße durchlässiger werden und sich dadurch Flüssigkeit im Gewebe ansammeln kann. Nach der Schwangerschaft vergehen die Ödeme allerdings wieder. Gesundheitliche Folgen bestehen meist nicht.
Klicken Sie weiter! Wir zeigen Ihnen, was gegen Wassereinlagerungen hilft…

Tipp 1 gegen Wassereinlagerungen
Es klingt wirklich paradox, aber auch wenn Sie mit Wassereinlagerungen in den Extremitäten kämpfen, sollten Sie viel trinken. Am besten mindestens zwei Liter am Tag, beispielsweise Wasser, Fruchtschorlen und ungesüßten Tee.

Tipp 2 gegen Wassereinlagerungen
Beine hochlegen: Es ist ratsam, Ihre Beine bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft so oft es geht, zu entlasten. Deshalb: Lagern Sie Ihre Beine hoch. Achten Sie auch darauf, nicht über eine längere Zeit zu stehen. Und beim Sitzen sollten Ihre Beine stets erhöht liegen. Auch in der Nacht sollten Ihre Beine höher lagern als Ihr Becken, um den Rückfluss des Blutes zu unterstützen.
Was Sie allgemein gegen Wasser in den Beinen tun können, lesen Sie hier >>

Tipp 3 gegen Wassereinlagerungen
In der Schwangerschaft können Wechselduschen oder Wechselbäder Linderung schaffen. Auf diese Weise wird die Durchblutung und der Flüssigkeitstransport im Körper angeregt. Zusätzlich können Sie auch Massagehandschuhe oder Massagebürsten verwenden – letztere bewirken auch, dass man trotz des Babybauchs an die richtigen Stellen gelangt.
Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Wechselfußbäder.

Tipp 4 gegen Wassereinlagerungen
Sollten andere Tipps nicht für eine Besserung sorgen, können Sie zu Stützstrümpfen oder Stützstrumpfhosen greifen. Am besten ziehen Sie diese gleich morgens im Liegen an, denn so sackt weniger Blut in die Beine. Sprechen Sie bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft auch zusätzlich mit Ihrem Arzt, dieser kann Ihnen zusätzlich etwa Kompressionsstrümpfe verschreiben. Auch Akupunktur kann gegen Ödeme helfen.

Tipp 5 gegen Wassereinlagerungen
Durch die Ernährung können wir Wassereinlagerungen vorbeugen und lindern. Wichtig ist, dass Sie auf vitaminreiche Kost setzen. Zum Beispiel helfen Obst und Gemüse, insbesondere Kartoffeln, Ananas, Gurken, Spargel oder Liebstöckel. Lassen Sie sich hier auch gern zusätzlich von Ihrem Arzt beraten, denn sollten Sie viel Eiweiß ausscheiden, sollten Sie viel Wert auf eine eiweißreiche Küche legen (z.B. Milch, Eier, Joghurt, Fisch, Nüsse).
Hinweis zu medizinischen Beiträgen:
Artikel mit medizinischen Inhalten dienen ausschließlich zu Zwecken der allgemeinen Information. Sie sind nicht zur (Selbst-)Diagnose und Behandlung individueller Erkrankungen und medizinischer Indikationen geeignet. Insbesondere können sie die Untersuchung, Beratung oder Behandlung durch einen zugelassenen Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Eine Beantwortung individueller Fragen erfolgt durch die Artikel nicht.
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